Image by davide ragusa

CHRONIK
UNSERER
KANZLEI

Die Anfänge

Gegründet wurde die Sozietät im Jahr 1891 von dem Rechtsanwalt Dr. Edmund Klée-Gobert. Herr Dr. Gobert führte später den Doppelnamen "Klée-Gobert". Seine Nachkommen haben diesen Doppelnamen fortgeführt. Ein Nachkomme ist nach den Kriege Kultursenator, ein weiterer Intendant des Thalia-Theaters in Hamburg gewesen. Die Kanzlei hatte zunächst ihren Sitz am Neuen Wall 5.

Im Jahr 1892 nahm Herr Dr. Klée-Gobert einen Herrn Dr. Ernst Hass als Partner auf und im Jahr 1898 einen Herrn Dr. Edmund Schlüter. Der Sitz der Kanzlei wurde in dieser Zeit in den Jungfernstieg/Ecke Alterarkaden verlegt. Herr Dr. Radischat, dem diese Chronik zum wesentlichen Teil zu verdanken ist - alle schriftlichen Unterlagen sind in den Bombennächsten 1943 verloren gegangen - erinnerte sich noch an Herrn Dr. Schlüter aus seiner Referandartätigkeit in der Kanzlei im Jahr 1937.

Herr Dr. Schlüter befasste sich seinerzeit hauptsächlich mit der Abwicklung von Nachlässen und mit Testamentsvollstreckungen. Eine aktive forensische Tätigkeit übte Herr Dr. Schlüter damals aus Altersgründen nicht mehr aus. Herr Dr. Schlüter entstammte einer alten Hamburger Familie (Schlüterstraße) und war verheiratet mit einer Tochter des früheren Bürgermeisters Dr. Burchardt (Burchardtstraße, Burchardtkai).

Herr Dr. Radischat erinnerte sich noch daran, dass Herr Dr. Schlüter neben seiner Nachlasstätigkeit die Familien Schlüter und Buchardt sowie eine Reihe anderer alteingesessener Familien in vielerlei rechtlichen Angelegenheiten beriet. Die Verbindung zur Familie Burchardt riss auch nach dem Tode des Herrn Dr. Schlüter am 21. Juli 1943 nicht ab. So war ein angehender Jurist aus dieser Familie nach dem Kriege als Referendar in der Kanzlei tätig.

In der Folgezeit traten noch Herr Dr. Voss und schließlich in den fünfziger Jahren Herr Dr. Peter Heynen, der Sohn von Herrn Dr. Alfred Heynen, in die Kanzlei ein.